Liebe Leser*innen, 

Sie werden es vielleicht mitbekommen haben: sheconomy hat sein eigenes Merchandise! Ab sofort ist das kuschelige, cool boxy geschnittene Sweatshirt im Onlineshop zu haben. Dessen Rücken ziert der Satz „ambitions look good on you.“  - nicht nur ein top (Selbst-)Geschenk, sondern auch Inspiration dafür, dieses „ambitious“ mal wieder zu beleuchten.

Denn: Im Zusammenhang mit Frauen und Karriere(n) bleibt es ja nie bei den sprichwörtlichen Übersetzungen „ambitioniert“ und „ehrgeizig“ etwa. Stattdessen wird gern mal „karrieregeil“ daraus. Dieses Adjektiv reicht oft, um zu zeigen, wie unterschiedlich weibliche und männliche Laufbahnen gelesen werden. 

Bei Männern heißt das gleiche Job-Verhalten nämlich nicht „geil“, sondern „zielorientiert“. Außerdem: Bestimmt hat der Thomas / Stefan / Markus „Leadership-Potential“. 

Die Karen / Annika / Susanne hingegen – uff, die ist bestimmt anstrengend, „bossy“ (noch ein so schönes, genderspezifisch verwendetes Wort), eine Eiskönigin … Da wird Karriere zur Charakterfrage: „Will die sich selbst verwirklichen?“ (By the way: Was bedeutet dieses Selbstverwirklichung eigentlich???); „Wie hält ihr Umfeld das aus?“; „Hat die keine Hobbys?“. 

Kurz, und das hat die KI sehr treffend ausgespuckt: Beim Mann ist es Drive. Bei der Frau ist es Drama. 

Was ich all jenen rate, denen dieser Unsinn entgegen geschleudert wird? Nicken, lächeln, „ihr Idioten“ oder „nichts verstanden“ denken. Sich die berühmte Teflon-Schicht zulegen. Alles andere bedient nur die bias.  

Und das bringt mich abschließend zu meinen geschlechtsneutralen Job-Mantren, -Ratschlägen, nennen Sie es, wie Sie wollen, die mich nicht nur dieses Jahr, sondern meine ganze Karriere über begleiten und begleitet haben:  

  1. „Choose your battles wisely“ – hat mir die fantastische Autorin und Journalistin Anja Delastik mitgegeben, als ich ihr als Chefredakteurin bei COSMOPOLITAN folgte. Denn vor allem in Führungspositionen geht es häufig um die Einteilung von Kräften, um nicht auszubrennen. 
  2. Regen Sie sich nicht über Dinge auf, die Sie nicht ändern können. Finden Sie einen anderen, weniger aufreibenden Weg. Durchwurschteln – auf gut Bayerisch – ist auch eine Option. 
  3. Passend dazu: Manche (nervigen) Dinge erledigen sich von selbst! Auch eine Strategie, in der Zwischenzeit würde ich etwa ein Glas Champagner trinken …  

In diesem strategisch-motivierenden Sinne, wünsche ich Ihnen ein Job-Jahr, in dem sich Ihre beruflichen Ziele erfüllen mögen! 

Ihre 

Lara Gonschorowski

*Dieser Text wurde mithilfe von KI erstellt – schließlich soll und muss die ja auch noch viel lernen …